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Zahlungsverkehr
2018
06.09.2018

Zahlungsverkehr ist Kerngeschäft: DZ BANK mit stabilem Wachstum bei Transaktionen und im Kartengeschäft

DZ BANK Vorstand Thomas Ullrich über die Zukunft des Zahlungsverkehrs: „Instant Payment wird SEPA-Zahlungen ersetzen“

Mit einer Anzahl von mehr als 6,5 Mrd. hat die DZ BANK 2017 die meisten SEPA-Transaktionen in Deutschland verarbeitet. Auch in der Kreditkartenausgabe ist die genossenschaftliche FinanzGruppe die Nummer eins: Über 4,5 Mio. Karten waren im vergangenen Jahr im Umlauf. „Der Zahlungsverkehr ist für uns ein strategisches Geschäftsfeld“, sagt Vorstand Thomas Ullrich auf einem Pressegespräch zur Zukunft des Zahlungsverkehrs.

Als eine der wichtigsten Ertragssäulen einer Bank steht der Zahlungsverkehr derzeit stärker denn je unter Veränderungsdruck. Kunden erwarten neben Geschwindigkeit und Sicherheit ein immer höheres Maß an individuellem Service. Gleichzeitig müssen Banken auf regulatorische Anforderungen mit einer Anpassung ihrer Prozesse und ihrer Infrastruktur reagieren. Die größten Herausforderungen der kommenden Monate liegen in der Umsetzung der Zahlungsverkehrsrichtlinie PSD2 sowie der Implementierung von Instant Payment.

„Instant Payments werden SEPA-Überweisungen zu weiten Teilen ersetzen“, prognostiziert Ullrich mit Blick auf die kommenden Jahre. Diese Entwicklung werde beschleunigt durch das Bedürfnis insbesondere von Firmenkunden, die Liquiditätsvorteile von Instant Payments zu nutzen. Die Genossenschaftsbanken werden im November Echtzeitüberweisungen empfangen können. Ab Frühjahr 2019 können deren Kunden selbst Echtzeitzahlungen tätigen.

Bis September 2019 müssen Banken laut der Zahlungsverkehrsrichtlinie PSD2 ihre Schnittstelle für Dritt-Zahlungsdienstleister öffnen. Jedoch können nicht nur Drittanbieter, sondern auch die Banken selbst Daten im Auftrag von Kunden nutzen. „Daten sind die Währung der Zukunft. Wenn es unseren Kunden nutzt, werden wir sie verwenden und Zusatzleistungen anbieten“, sagt Ullrich. Die genossenschaftliche FinanzGruppe stellt ab Mitte 2019 ein Cockpit zur Verfügung, das Kunden transparent macht, wenn Dritte auf ihr Konto zugreifen.

Seit August bietet die genossenschaftliche FinanzGruppe ihren Kunden die digitale Karte für das mobile Bezahlen an. Sowohl mit der girocard als auch mit der Kreditkarte kann nun über das Smartphone bezahlt werden. „Die DZ BANK ist einer der Vorreiter beim kontaktlosen mobilen Bezahlen mit Kreditkarten. Bezahlen per Smartphone bietet Konsumenten eine größere Vielfalt und wird langfristig eine bedeutende Rolle beim Bezahlen im nationalen und internationalen Handel spielen“, betont Albrecht Kiel, Regional Managing Director für Zentraleuropa bei Visa.

Eine Kooperation mit Apple Pay schließt die DZ BANK nicht aus: „Wir beobachten genau, was Apple in Deutschland vorhat und sind für eine Kooperation offen – aber nicht um jeden Preis“, sagt Thomas Ullrich.

 

Präsentation zum "Zahlungsverkehr der Zukunft"

Friederike Seliger

Friederike Seliger

Chef vom Dienst / Pressesprecherin